(Sw.) - Drei Kantonsräte der GLP (zwei aus Zürich, einer aus Winterthur) fordern den Regierungsrat auf, das seit 1977 herrschende Badeverbot in der Limmat zu lockern. Diese Frage taucht auch im Zusammenhang mit unserem Anlass auf, welcher seit 2011 immer ausverkauft ist. Den Artikel finden Sie hier.

  • Die drei Politiker argumentieren in ihrem Postulat, das das Flussschwimmen in den Städten Basel und Bern auf bestimmten Abschnitten erlaubt sei.

    Mag sein: Aber der Rhein im Zürcher Unterland (wo der Schreibende gerne schwimmt) und in Basel wie auch die Aare in Bern sind stellenweise viel breiter als die Limmat. Eine Co-Nutzung ist völlig problemlos möglich.

  • Klar definierte Zeitfenster für die Limmatschifffahrt und die Schwimmer wären eine Lösung, denken die Politiker.

    Die Zeiten am Nachmittag und am Abend sind für die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) ertragreicher als der Morgen, wie uns kürzlich gesagt wurde. Im verlinkten Artikel hat dies eine ZSG-Sprecherin auch bestätigt.

  • Die Standortqualität kann gesteigert werden, wird argumentiert.

    Leider ertrinken mit einer gewissen Regelmässigkeit Menschen in der Limmat, welche betrunken oder als Mutprobe in die Limmat springen. Weshalb? Weil es nur wenige Ausstiegsstellen in der Limmat gibt. Kurz: Diese müssten zusätzlich gebaut werden.

Unsere Organsation hat der Wasserschutzpolizei vor jedem Anlass ein Sicherheitskonzept einzureichen. Alle 200 Meter ist ein Weidling vertäut, worauf sich Rettungstaucher befinden. Sicherheit für alle ist sehr wichtig und hier Kompromisse einzugehen ist verfehlt. Die Limmat ist zum Schwimmen frei ab Drahtschmidli bis Letten. Muss wirklich alles möglich sein, nachdem Zürich so tolle Strandbäder und weitere Schwimmbäder besitzt?